Ziele

Was sind eigentlich Ziele?

Definition: Der Bestimmungsort am Ende einer Fahrt, Reise oder Wanderung. Der Endpunkt eines Rennens. Eine Sollgröße, mit der ein Istzustand verglichen wird, der so lange zu bearbeiten ist, bis er dem Sollzustand entspricht.

Die Theorie hinter Zielen: Zielen funktionieren wie ein Magnet – wenn wir ein Ziel haben, kriegen wir es unterwegs dahin irgendwie hin, die richtigen Abzweigungen zu nehmen, um es zu erreichen.
Stell dir vor du hast immer deinen Kompass, der dir zeigt, wo dein Ziel ist. Egal ob du dich irgendwo im Nirgendwo nach recht oder links bewegst, er wird dir immer die Richtung zu deinem Ziel anzeigen.
Das ist die Überlegung, die hinter diesen ‚Zielen‘ steht.

Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt. – Gotthold Ephraim Lessing

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. – Laozi

Der Ziellose erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste gestaltet es. – Immanuel Kant

ABER:  Hattest du denn schon mal Erfolge gehabt, ohne dass du dir ein Ziel gesetzt hast?

Hast du erfolgreich laufen gelernt?

Bist du schon mal absichtslos irgendwo abends weggegangen und hast einen neuen Geschäftspartner kennengelernt?
Oder ’nen anderen Partner? Oder neue Freunde?

Es gibt sogar Menschen, die feiern Erfolge, indem sie ihr Ziel verfehlen. Kolumbus hat nicht Amerika entdecken wollen. Der wollte nach Indien…

Man kann also auch Erfolge haben, ohne es sich vorher vorgenommen zu haben!

Viel wichtiger als genaue Ziele ist die grobe Richtung, in die wir uns bewegen und ‚the Power of Why‘!

Wenn du Jungs bei einem Sauwetter rausschickst in kurzer Hose. Und zwar auf einen Acker.
Aufgabe: Über eine Stunde wie bekloppt hin und her laufen. Schwitzen, stinken, euch gegenseitig in die Hacken treten und dabei sogar nen Kreuzbandriss riskieren.
Die werden Spaß dabei haben, sobald du einen Fußball mit ins Spiel bringst!

Wenn du Frauen auf einen dreistündigen Fußmarsch schickst. Ein Gewicht am rechten Arm und ein Gewicht am linken Arm. Während diesen drei Stunden, werden diese Frauen die ganze Zeit Geld verlieren.
Sie werden laufen, laufen laufen. Die Frauen laufen sich Blasen in die Füße, aber werden zufrieden grinsend zu Hause ankommen und zu ihrem Freund sagen: „Schau mal! Tüte eins, zwei und drei – ich war shoppen!“

Das haben die Frauen und Männer nicht gemacht, um Ziele zu erreichen! Sie haben es gemacht, weil sie es gerne tun wollen! Das ist die Art der Motivation, die Menschen wirklich voran bringt: Dass man etwas wirklich gerne tun will, von sich aus gerne tun will, dass man dafür brennt! (auch: autotelische Motivation/autotelische Handlung – die Handlung selbst ist die Belohnung/das Ziel)

Ein guter Schreiner, der schreinert nicht, um Möbel zu machen – er schreinert, weil er das Holz mag.
Ein guter Redner, der redet nicht wegen der Gage, die er danach bekommt – er redet, weil er das Reden gerne mag.
Das Kind spielt, weil es gerne spielt.
Der Mensch der langfristig etwas leistet, macht das, weil er es gerne macht!

Was wir eigentlich nicht brauchen: Du musst Ziele erreichen! Du musst der Erste sein, du musst der Beste sein!
Jemand, der jeden Tag etwas tut, der tut das nur, weil er Bock drauf hat. Du musst jemand sein, der Bock drauf hat, das zu machen, was du dir vornimmst.Sonst klappts nicht!

Die meistne Ziele im Leben erreichen wir vielleicht, weil wir den richtigen Sinn haben, weil wir mit Sinn gant viel auf die Reihe kriegen.

Mit Sinn machen wir die verrücktesten Dinge:
Warum machen wir die Steuererklärung? – Wir kriegen Geld zurück.
Warum lesen Männer den Playboy? – Weil man bei den gut recherchierten Artikeln was lesen kann. ;)
Mit einem Sinn machen wir verdammt viel!

Anderes Beispiel:
Sonntag- Morgen. DingDong. Der Nachbar (oder ein Kollege/Freund, jemand mit dem ihr euch gut versteht) klingelt an der Türe: „Kannst du mir bitte helfen? Ich will meine Wohnung umräumen, Möbel schleppen.. Du bekommst auch 10,50€/Stunde.“ – der hat sie doch vermutlich nicht mehr alle^^

oder der Nachbar kommt zu euch und sagt: „Hey, kannst du mir bitte helfen die Wohnung umzuräumen? Du bist meine letzte Hoffnung! Der eine ist abgesprungen, der andere auch und noch einer.. Ich hab nur heute Zeit!“ Was machst du jetzt? Jetzt natürlich hilfst du..

Wenn du ein Projekt hast, frag dich als erstes nach dem Sinn! Frag dich: Warum sollte ich das tun? Und sammle Gründe dafür, dass du es tun solltest. Es geht und das Warum!!
Erst danach kommt das Wie (wie von selbst).Als letztes kommen die Ziele. Die Ziele sind nur die Leitplanke für unterwegs, wo man dann einigermaßen sehen kann, ob man noch auf dem richtigen Weg ist oder auf dem falschen.
Dann funktioniert es! Und bitte: es geht nicht um die Ziele, es geht auch nicht um den Weg, denn worum es eigentlich geht ist das Warum – the Power of Why!

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