3-Schritte-Formel für das perfekte Kompliment

Orientiere dich an folgender Formel, um garantiert beim ersten Versuch perfekte Komplimente zu machen:

  1. Kompliment: sag, was du an deinem Gegenüber magst
  2. Beobachtung: Warum? Was hast du beobachtet?
  3. Frage: Stell direkt danach eine Frage dazu

nochmal ausführlich:

  1. Kompliment: Sag etwas, dass du an deinem Gegenüber magst.
  2. Beobachtung: Gib eine Begründung, warum du das magst. (Überlege dir hier, ein konkretes Beispiel, woran du dieses Verhalten oder diese Eigenschaft beobachtet hast oder/und sag, was diese Sache, die du magst in dir auslöst)Wenn du stets die Bemühung (das, was du beobachten kannst) lobst, assoziiert die Person ihren Wert nicht automatisch mit ihrem Erfolg. Ein Rückschlag wird dann zwar als solcher empfunden, man zieht aber andere Schlüsse daraus – nämlich, dass man sich wieder mehr anstrengen muss (und nicht, dass man nichts wert ist).
    Eine einfache, wertungsfreie Aussage („du hast deine Schuhe alleine angezogen“oder „du hast das getan“) sagt der Person, dass du es bemerkt hast. Das ermöglicht deinem Gegenüber, stolz auf das zu sein, was er getan hat.

    Wenn jemand etwas Fürsorgliches oder Großzügiges tut, kann man sanft seine Aufmerksamkeit auf die Auswirkungen dieser Handlung lenken, auf die andere Person: „Schau dir Sandras Gesicht an! Sie scheint glücklich zu sein, jetzt da du ihr etwas von deinem Vesper abgegeben hast.“ Das ist etwas ganz anderes als Loben, bei dem die Betonung darauf liegt, wie du dich selbst fühlst, wenn jemand z.B. teilt.

  3. Frage: Stell direkt danach eine Frage dazu.
    Noch besser als Beschreibungen sind Fragen. Warum solltest du jemandem sagen, was dir z.B. an seinem Bild am besten gefällt, wenn du genauso gut fragen kannst, was jemand selbst daran mag? Fragen wie „Was war schwierig zu malen?“ oder „Wie hast du herausgefunden, wie du die Füße in der richtigen Größe malst?“ nähren wahrscheinlich weiter das Interesse am Malen. („Gut gemacht!“ zu sagen, hat, wie wir gesehen haben, genau den gegenteiligen Effekt.)
    Außerdem nimmst du damit den Druck, direkt darauf reagieren zu müssen. Wenn du direkt danach eine Frage stellst, zeigt das, dass du keine Bestätigung dafür brauchst, dass das Kompliment gut angekommen ist. Das hilft dir die Einstellung zu verinnerlichen, dass du es nur gesagt hast, weil es dir gerade wichtig war es zu sagen, wie ein Geschenk, für das du keine Gegenleistung erwartest.

…aber wenn du gute Komplimente machen willst,
kann dir selbst die beste Technik der Welt nur bedingt helfen –
denn wie gesagt ist nicht die Technik entscheidend, sondern deine innere Einstellung!

Quellen: 1

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