Warum loben wir?

Warum wir loben? Die Antwort ist eigentlich sehr einfach!
– Weil wir faul sind.. und weil es funktioniert, weil die meisten
Menschen zu unwissend sind, um uns zu durchschauen.

Das wahre Problem ist nicht, dass Menschen (vor allem Kinder) erwarten, für alles, was sie tun, gelobt zu werden. Es liegt vielmehr darin, dass wir versucht sind, Abkürzungen zu nehmen, indem wir alle (vor allem Kinder) mit Belohnungen manipulieren, anstatt ihnen zu erklären oder ihnen zu helfen, notwendige Fähigkeiten und Werte zu entwickeln.
Kurz: Manipulation (durch Lob-Motivation)

Wenn wir positive Reaktionen loben, um Fehlverhalten zu vermindern, wird das auf längere Sicht hin nicht erfolgreich sein. Sogar wenn es funktioniert, können wir nicht sagen, dass jemand sich jetzt benimmt – wir könnten eher sagen, dass das Lob ihn sich jetzt benehmen lässt.

Nehmen wir mal an, du lobst das Verhalten eines Zweijährigen, der ohne zu kleckern isst, oder das Verhalten eines Fünfjährigen, der seine Malsachen aufräumt.

>>>>>>Wer profitiert davon?<<<<<< – Merk dir diese Frage!

Ist es möglich, dass ‘Menschen zu sagen, sie hätten etwas gut gemacht’, meistens weniger mit ihren emotionalen Bedürfnissen, als mit deinem eigenen Wohlbefinden, zu tun haben könnte?
Rheta DeVries, Pädagogikprofessor an der Universität von Iowa, bezeichnet das als „Zuckerguss-Kontrolle“. Eigentlich handelt es sich bei diesem Loben um eine Art und Weise, etwas mit unseren Mitmenschen zu tun, dass sie unseren Wünschen entsprechen. Das mag effektiv sein, um dieses Ergebnis hervorzurufen, aber nur für eine Weile. Dieser Ansatz ist nicht sehr respektvoll und trägt mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht dazu bei, dass sich diese Personen zu fürsorglichen, aufmerksamen Menschen entwickeln.
Der Grund, warum Loben, auf kurze Zeit gesehen, funktionieren kann, ist, dass Menschen nach Anerkennung hungern. Doch wir tragen die Verantwortung dafür, diese Abhängigkeit nicht für unsere eigene Annehmlichkeit zu missbrauchen. Ein „Gut gemacht!“, um ein Verhalten zu verstärken, das unser Leben vielleicht ein klein bisschen einfacher macht, kann ein Beispiel dafür sein, wie wir aus der Abhängigkeit einen Nutzen ziehen. Die Person kann sich auf diese Weise sogar manipuliert fühlen, selbst wenn sie nicht genau erklären kann, warum.

Quellen: 1

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