Bettlägerigkeit – Fitnesstraining

„Das Konzept “Tue wovor Du Dich fürchtest” ist so unspektakulär und dennoch so wirkungsvoll, dass ich Ihnen dies hier genauer erläutern möchte: Wir alle tragen in uns eine Komfortzone, eine Art imaginäre Grenze.
Bewegen wir uns über diese Grenze hinaus, fühlt sich dies unangenehm an.

Komfortzone: 
Das heisst, es gibt Dinge, die für uns leicht und mühelos zu vollbringen sind wie z.B.: Fernsehen, mit Freunden zusammensitzen, einen kurzen Spaziergang machen. (Alles Innerhalb unserer Komfortzone)

Ein Naturgesetz für uns Menschen besagt jedoch:
Entwicklung jeglicher Art findet AUSSERHALB der Komfortzone statt!

Und zwar in folgenden drei Dimensionen:
– Physische Gesundheit
– Geistig mentale Kapazität
– Emotionale Stärke!

Stellen Sie sich vor, Sie müssten ein halbes Jahr im Bett liegen bleiben. Wird Ihr Körper
dadurch gesünder und stärker? Im Gegenteil! Diese Schonhaltung führt dazu, dass unser
Kreis der Komfortzone kleiner und kleiner wird und wir schwächer und weniger
widerstansfähig werden!
Was müssen wir tun, um körperlich gesünder und widerstandsfähiger zu werden?

Genau. Wir müssen uns aus der Komfortzone heraus bewegen und uns körperlich
betätigen. Wenn Sie wollen, dass Ihr Herz stärker wird, müssen Sie Laufen. Wenn Sie
wollen, dass Ihre Muskeln wachsen, sollten Sie diese belasten. Und zwar so, dass es nicht
mehr angenehm, sondern (ausserhalb der Komfortzone) anstrengend ist. Wenn Sie dies
regelmässig tun, wird der Kreis grösser, Ihr Körper stärker. Eine Belastung, die zuvor
anstrengend war, gelingt immer müheloser.

All dies ist wohl nichts Neues für Sie.
Für die meisten neu ist jedoch die Erkenntnis, dass
es in der mentalen … UND vor allem in der emotionalen Dimension genau dasselbe ist!
Wer vor einer bestimmten Situation eine kleine Ängstlichkeit verspürt, und sich deshalb
in seine Komfortzone verkriecht, sprich: die Situation vermeidet, …wird den Kreis seiner emotionalen Stärke mit jedem Vermeiden ein wenig verkleinern!
Diese emotionale Schonhaltung ist vergleichbar ungesund wie eine lange Bettlägerigkeit!
Leider ist dies ein typisches Muster bei vielen Angsterkrankungen!

Wer ein Jahr lang im Bett liegen bleibt wird schwach und krank.
Wer ein Jahr lang jegliche emotionelle Herausforderung vermeidet, wird sich kaum
mehr aus dem Haus wagen!

Nachdem ich vor vielen Jahren das Konzept der Komfortzone verstanden hatte, gewöhnte
ich mir an, jede Woche mehrmals in jeder Dimension die Komfortzone zu verlassen.
Mein Kreis erweiterte sich damit automatisch. Die Läufe wurden länger, die Gewichte
schwerer, mein Körper fitter. Jedes Jahr besuchte ich freiwillig und mit steigender Freude
Weiterbildungen. Anfangs las ich Abends deutsche Fachbücher, mit der Zeit
englischsprachige…mit dem Resultat, dass ich dies heute nahezu als gleich entspannend
empfinde wie früher fern zu sehen!

Mit 20 Jahren war ich schüchtern und unsicher Menschen gegenüber. Regelmässig
machte ich kleine Spiele, bei denen ich mich emotional überwinden musste. Heute liebe
ich Gesellschaft, tiefergehende Gespräche und eine meiner grössten Ängste, vor vielen
Menschen zu sprechen, ist gänzlich verschwunden; Vorträge zu halten macht mir nun sogar Spaß und ist zu einer meiner Leidenschaften geworden!

Und was das Beste am Konzept der Komfortzone ist:
Je grösser Ihre Komfortzone in den drei Dimensionen wird, desto mehr Wohlbefinden und Freude empfinden Sie!“

Quellen: 1

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