Prokrastination

oder auch: Aufschieberitis

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Prokrastination – ein Synonym davon: Aufschieben  (lateinisch procrastinatio ‚Vertagung‘, Zusammensetzung aus pro ‚für‘ und cras ‚morgen‘)

Der Volksmund kennt viele häufig zitierte Sprüche und Redewendungen dafür oder zur Warnung davor:

  • Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.
  • morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute
  • Lieber spät als nie!

Unter Prokrastination versteht man das chronische Verhalten, alle Arbeit auf den nächsten Tag (morgen) zu verschieben.

Das Kernproblem vieler Aufschieber ist: Sie haben Schwierigkeiten Prioritäten zu setzen und leiden unter latenten Minderwertigkeitsgefühlen. Fälschlicherweise setzen sie Erfolg mit Selbstwert gleich. Um dieses Gefühl zu erreichen, brauchen sie häufige und kurzfristige Erfolgserlebnisse.

Sind die Aufgaben aber scheinbar zu groß, liegen diese subjektiv zu weit entfernt. Also ziehen sie kleinere Aufgaben vor (Aufräumen, Abwaschen, E-Mails lesen,…), weil die eine schnelle Belohnung versprechen. Außerdem: Wer über zu viel Arbeit klagt, erntet meistens Mitgefühl.

7 Ausreden der Prokrastination

Ausrede 1: Das ist nicht wichtig
Manchmal schieben wir eine Aufgabe vor uns her, weil sie uns nicht wichtig erscheint.
[Einfachste Abhilfe gegen die „egal“-Ausrede: Entscheidung treffen! Entweder du machst dich daran die Aufgabe zu erledigen oder du bist mutig genug, dich von ihr zu befreien.]

Ausrede 2: Ich muss zuerst noch … erledigen
Es ist leicht, zu prokrastienieren, wenn es etwas gibt, das vor allem anderen erledigt werden muss (Anruf, anderes Projekt, Einkauf, ..).
[Der Schlüssel ist es Projekte in winzig kleine Handlungen zu unterteilen, sodass wir uns nicht mehr von dem Projekt (dem Kosmos) erschlagen fühlen.]

Ausrede 3: Ich brauche weitere Informationen, um anzufangen
Manchmal kein Vorwand, sondern berechtigter Grund. Wenn man täglich/wöchentlich mit diesem Problem konfontriert wird, ist es aber kein berechtigter Grund mehr!
[Außerdem gibt es hier die einfachste Lösung: Weitere Informationen besorgen! Heutzutage ist es möglich alles zu lernen oder zumindest jemand zu finden, der dir die schwere Aufgabe abnehmen kann.]
Ausrede 4: Ich fühle mich überfordert und habe zu viel zu tun
Egal wir hart wir arbeiten, die To-Do-Liste scheint immer länger zu werden. Dieses Problem ist vor allem Menschen mit Superman-Einstellung bekannt, bei der sich der Einzelne immer in der Verantwortung sieht, alles alleine zu schaffen.
[Das Gefühl der Überforderung kann überwunden werden, indem man sich auf wichtige Projekte konzentriert, alles andere delegiert und den Rest einfach abschafft.]

Ausrede 5: Ich habe jetzt gerade keine Zeit
Auch diese Ausrede ist manchmal ein berechtigter Grund. Zum Beispiel, wenn man sich auf ein bestimmtes Projekt konzentriert. Allerdings wird die „keine Zeit“-Ausrede schnell zur Gewohnheit, bei der man wichtige Sachen immer weiter aufschiebt. Unterbewusst hoffen die Menschen, dass sich diese Aufgabe von selbst erledigen wird. Wenn man eine Aktivität auf das freierfundene „später“ verschiebt, wird man das Projekt wahrscheinlich nie angehen, denn dieses mystische „später“ gibt es nicht.
[Außerdem: Wenn dann „ich habe keine Zeit DAFÜR“, denn Zeit hat jeder! Die Frage ist nur, für wen oder was man sich die Zeit nimmt!]

Ausrede 6: Ich hab’s schon wieder vergessen.
Natürlich vergessen ab und zu das ein oder andere. Aber eine Aufgabe (immer wieder) zu vergessen, ist ein Anzeichen dafür, dass die Abneigung gegenüber dieser Aufgabe schon im Unterbewusstsein angekommen ist. Vielleicht erscheint dir die Aufgabe nicht wichtig, Angst vor Versagen oder es fehlt ein effektives Organisationssystem, aber Vergesslichkeit ist kein berechtigter Grund, sonder eine Ausrede!
[Entweder Aufgabe angehen oder entfernen!]

Ausrede 7: Ich habe keine Lust
Es wird immer Aufgaben geben, die unangenehm sind und wir am liebsten vermeiden würden. Das Geheimnis ist herauszufinden, was sein muss und was nicht. Oft verwischen wir die Grenze, indem wir Aufgaben meiden, die einen langfristig positiven Effekt auf unser Leben haben könnten. Etwas nicht machen zu wollen, ist nie der einzige Grund, warum man sich vor einer Aufgabe drückt.
[Am besten analysieren, warum man sich vor der Aufgabe drückt!]

Niemand ist immun gegen Ausreden. Irgendwann wird man immer einen Grund finden, warum man ein bestimmtes Projekt nicht machen sollte.. Man muss sie nur erkennen und wissen mit ihnen umzugehen!

Quellen: 1, 2, 3

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