Hör auf dich für alles zu entschuldigen!

Kein Pardon!

Ein Entschuldigung fällt uns oft schwer, manchmal aber auch leicht. Zu leicht.

Wer auf der Straße unwirsch angerempelt wird, kann über ein höfliches ‚Pardon‘ froh und dankbar sein. Aber es gibt sie auch hierzulande, die Dauer-Entschuldiger.
Im Grunde mag das sympathisch und löblich sein, oft aber vollkommen überflüssig. Schädlich sogar, weil man sich damit klein macht und die Schuld auf sich nimmt…


Gelegenheiten, beiden denen du dich NICHT entschuldigen solltest:

  1. .. wenn du eine Entscheidung triffst, die deiner Überzeugung entspricht!
    Entschuldige dich NIEMALS für eine Entscheidung, die du für die richtig hältst. (Siehe auch: Triff eine Entscheidung!)
    Wenn es das ist, was du willst – wenn es das ist, das dich deinem Traum nähert bringt – wenn es nichts ist, das die Rechte anderer verletzt… dann: TU ES UND STEH DAZU!
    Wer etwas anderes von dir verlangt, müsste sich eigentlich BEI DIR entschuldigen – jedenfalls nicht umgekehrt!
  2. .. wenn du gar nicht für das Problem verantwortlich bist!
    „Au mann, tut mir leid, dass wir den Auftrag verloren haben.“
    Ja, blöd… Nur hattest du mit dem Projekt rein gar nichts zu tun. Anderen die Schuld von den Schultern nehmen, das klingt edel, solltest du aber sein lassen. Bewahr dir deine Entschuldigungen für Fehlleistungen auf, die du tatsächlich selbst zu verantworten hast!
  3. .. wenn du kündigst!
    „Entschuldigung, aber ich konnte dieses Angebot einfach nicht ablehnen.“
    Dein Chef versteht das schon, ob mit oder ohne Entschuldigung. Oder er versteht es eben nicht, dann ist aber auch egal ob mit oder ohne Entschuldigung.
    Außerdem machst du dir damit selbst ein schlechtes Gewissen und erlaubst deinem Chef indirekt, dich als Sündenbock abzustempeln, der das Unternehmen im Stich lässt. Bedauern ja, Entschuldigungen nein.
  4. .. wenn du mit jemandem streitest, der nicht deiner Meinung ist!
    „Entschuldigung, aber ich seh das anders.“. Warum Entschuldigung?
    Ein Gespräch lebt auch von Positionen und Meinungsaustausch. Davon könnten wir in unserer Gesellschaft sogar gut mehr gebrauchen – und das in jedem Bereich. Entschuldige dich nicht für deinen Standpunkt!
  5. .. wenn du voraussetzt, dass deine Entschuldigung genügt!
    „Es tut mir leid, aber den Auftrag habe ich voll verbockt. Mein Fehler!“ Ein ehrenwertes Schuldeingeständnis, aber mit einer einfachen Entschuldigung sollte es nicht getan sein. Eine Entschuldigung ist absolut zu empfehlen, ersetzt aber weder die genaue Analyse des Fehlschlags, noch deinen Entschluss etwas zu verändern und dich zu bessern.
  6. .. wenn du dir dadurch ein Alibi verschaffen willst!
    Klassisches Beispiel ist die Präsentation im Unternehmen – oder auch beim Referat in der Uni. „Entschuldigung, aber ich hatte kaum Zeit, um mich vernünftig darauf vorzubereiten.“
    Das ist mit das Ungeschickteste, was du tun kannst. So wertest du deine Arbeit von vornherein ohne Not selbst ab, aus falscher Bescheidenheit oder Bammel. Einfach verkneifen!

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Quellen: 1

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